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Lebenslauf

Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Selenz

Geboren am 29. Juni 1951 in Gudensberg/Hessen als Sohn des
Realschullehrers Werner Selenz aus Schönbruch/Ostpreußen und
seiner Frau Helga einer Nordhessin aus Gudensberg.
Verheiratet mit Inga Selenz geb. Markwardt, ein Sohn, eine Tochter.

Abitur an der König-Heinrich-Schule Fritzlar.
Studium der Eisenhüttenkunde (Stahlmetallurgie) an der TU Berlin bei
Prof. Dr. phil. F. Oeters im Fachbereich Werkstoffwissenschaften.
1976 Diplom, Assistenz am Institut.
1980 Promotion.

Ab Oktober 1980 in leitender Funktion in Forschung und Entwicklung
sowie der Produktion bei Nordferro, Emden, der Klöckner Werke AG,
Georgsmarienhütte und der Peine Salzgitter AG tätig.

Seit 1992 Mitglied des Vorstandes der Preussag Stahl AG.
Vorlesungen an der Universität Hannover.
1994 Sprecher des Vorstandes Preussag Stahl AG.
1996 Mitglied des Vorstandes der Holding, Preussag AG.

Ab 25. Dezember 1997 Polizeischutz durch die Nds-Landesregierung
wegen des „speziellen“ Umfeldes des West LB-Chefs Friedel Neuber.
Am 4. Februar1998 Abberufung als Preussag-Vorstand wegen der
Weigerung, den gefälschten Jahresabschluss des Unternehmens zu
unterschreiben.
Seit 1998 Honorarprofessur an der Universität Hannover.
Am 15. März 1999 Rücktritt als Vorstandsvorsitzender des am 2. Juni
1998 als Salzgitter AG an die Börse gebrachten Unternehmens wegen
übeler IG Metall-Intrigen. Die „Revolte“ der IG Metall wurde angeführt
vom Preussag-Vize-Auf-sichtsratsvorsitzenden und IG Metall-
Vostandsmitglied Schmitthenner, um die Interessen der Preussag zu
schützen. Schmitthenner war gleichzeitig Vize-
Aufsichtsratsvorsitzender der Salzgitter AG. Andere IG Metaller, wie
mein damaliger Kollege Arbeitsdirektor Geisler, machten mit, obwohl
es um die Sicherung der Stahlarbeiterwohnungen und damit das
Milliarden-Vermögen des Unternehmens in der Region ging.

Ab September 1999 Vorstand der EDAG, des größten unabhängigen
europäischen Automobilentwicklers in Fulda.
Zum 31. Januar 2001 Rücktritt als Vorstand der EDAG, um das
Unternehmen vor „denkbaren Schäden“ zu bewahren, nachdem ich am
16. November 2000 bei der Staatsanwaltschaft Hannover Aussagen
zu den schweren Betrugsvorgängen innerhalb der West LB/Preussag-
Gruppe gemacht hatte und die Gesellschafter angesprochen worden waren.

So läuft das zur Zeit in Deutschland, wenn ein Vorstand sich weigert,
eine gefälschte Bilanz zu unterschreiben.

2001 Kandidatur für die FDP bei der Wahl des Oberbürgermeisters
von Salzgitter (17 %).

Januar bis Mai 2002 Landesbeauftragter der Partei Rechtsstaatlicher
Offensive in Niedersachsen.

Beide Parteien erwiesen sich bei der Aufarbeitung der o.g.
Betrugsvorgänge aus diversen Gründen als hoffnungslos überfordert.
Die FDP-Spitze hatte offensichtlich kein Interesse an einer
Aufarbeitung der Betrugsvorgänge.

Die Partei Rechtsstaatlicher Offensive erwies sich in
der Spitze in Hamburg als bestenfalls 4.-klassig besetzt und versagte daher
vollständig, weil sie die Zusammenhänge erst gar nicht begriff.

Zur Zeit arbeite ich die Betrugsvorgänge juristisch, ebenso wie
publizistisch auf.